Kontra-Bilanz: Das Schicksalsjahr 2020…

Was mit kosequent antizyklischem Vorgehen an der Börse möglich ist, das hat das turbulente Jahr 2020 in eindrucksvoller Weise gezeigt...
Andreas Hoose

Andreas Hoose

Das dramatische Börsenjahr 2020 brachte uns und unseren Lesern zwei bedeutende Meilensteine, die geeignet sind, Sinn und Zweck der antizyklischen Vorgehensweise in eindrucksvoller Weise zu dokumentieren:

Schon im Herbst 2019 hatten wir unseren Abonnenten inmitten einer immer weiter um sich greifenden Börseneuphorie geraten, sich aus den breiten Aktienmärkten komplett zurückzuziehen. Diese Empfehlung, völlig konträr zur Mehrheitsmeinung, hatte einen wichtigen Grund: Unseren Analysen zufolge sollte das erste Quartal 2020 einen massiven Rückschlag an den Weltbörsen bringen.

Die darauffolgende Entwicklung des S&P 500 zeigt die folgende Abbildung:

copyright StockCharts.com

Tatsächlich wurden die Aktienmärkte vom 12. bis zum 17. März 2020 im Zuge der Corona-Krise vom stärksten Einbruch seit dem Börsencrash von 1929 erschüttert…

Doch in einem Umfeld, das von beispielloser Panik und nackter Angst geprägt war, konnten wir mit einem weiteren Meilenstein den unschätzbaren Wert antizyklischen Vorgehens an der Börse noch einmal unter Beweis stellen:

Punktgenau am Ausverkaufstief Mitte März 2020 hatten wir unseren Lesern mit drei Sonderpublikationen geraten, insbesondere beim Silber und den Edelmetall-Aktien beherzt zuzugreifen. Inmitten der größten Panik der vergangenen Jahrzehnte konnten unsere Leser so ausgewählte Edelmetall-Werte zu unglaublichen Schnäppchenpreisen einsammeln.

Am 18. März, bei einem Mehrjahrestief beim Silberpreis, hatten wir unseren Leser im Rahmen einer Sonderpublikation mit dem Titel „Silber – von wegen Crash“ folgende Empfehlung mitgegeben:

Zitat:

„Die Turbulenzen an den Börsen markieren einen Rekord nach dem anderen. Große Verwirrung herrscht in der Anlegergemeinde derzeit beim Silber. Nach dem Bruch einer wichtigen Haltezone wittern vor allem kurzfristig agierende Tader jetzt enorme Kursverluste und „einstellige Notierungen“.

In Wahrheit passiert etwas ganz anderes: Der jüngste Einbruch, der eine fast zehnjährige (!) Konsolidierungsformation beim Silber vermeintlich nach unten aufgelöst hat, ist der letzte „Rauskegler“, bevor nach 2008 der nächste große Anstieg bei den Edelmetallen beginnen kann“.

In den darauffolgenden Wochen haben sich Gold, Silber und die Aktien der großen Edelmetallproduzenten vom Gesamtmarkt abgekoppelt und konnten das Vorcrashniveau zunächst erreichen – um es anschließend deutlich hinter sich lassen. 

Die folgende Grafik illustriert diese Aussage anhand der Silberpreisentwicklung:

copyright StockCharts.com

Einige unserer spekulativen Empfehlungen aus dem Minensektor konnten von Mitte März bis Ende August 2020 ihre Kurswerte teilweise verzehnfachen, unter völliger Missachtung der Mainstream-Medien übrigens, die sich wie üblich auf umjubelte Aktienindizes, wie etwa den DAX oder den Dow Jones konzentriert haben. Beide Indizes werden nach unseren Recherchen gemessen an den Minenwerten jedoch auch in Zukunft weit zurückbleiben…

Denn die erstaunliche relative Stärke des gesamten Edelmetall-Sektors, der den „Jahrhundert-Crash“ vom März 2020 mit einer derart eindrucksvollen Dynamik wettgemacht hat, deutet auf wichtige Entwicklungen hinter den Kulissen hin:

Die Beobachtung lässt den Schluss zu, dass kapitalstarke Adressen und Investments-Fonds sich jetzt verstärkt dem Edelmetall-Sektor zuwenden. Denken Sie in diesem Zusammenhang etwa an den legendären Börsenaltmeister Warren Buffett: Im Sommer 2020 hatte das „Orakel von Omaha“ erstmals die Aktien eines Goldproduzenten gekauft: Barrick Gold.

Der Vorgang markiert einen Paradigmenwechsel und hat enorme Signalwirkung für die gesamte Finanzbranche, denn in der Vergangenheit hatte Buffett Investments in Edelmetalle stets für überflüssig gehalten. Das ändert sich gerade…

Doch angesichts der historisch einzigartigen Geldflut, die in diesen Tagen wegen der Corona-Krise rund um den Globus geschickt wird, stehen wir noch ganz am Anfang dieser Entwicklungen. 

Wie die Finanzgeschichte zeigt, sind im Finale eines Schuldenzyklus stets zwei Sektoren allen anderen weit überlegen: Edelmetalle und Rohstoffe.

Das liegt in der Natur der Sache, denn wenn Billionensummen den Wert von Papiergeld zerstören, werden knappe Güter sozusagen „gezwungenermaßen“ immer teurer. Das heißt, die Geldentwertung schlägt sich in der Endphase eines Schuldgeldzyklus in unvorstellbaren Preissteigerungen bei diversen Sachwerten nieder.

Diese Chancen gilt es in den kommenden Monaten und Jahren zu nutzen. Doch naive Gemüter seien gewarnt: Das wird ein wilder Ritt. 2020 war nur der Auftakt zu weiteren dramatischen Höhepunkten. Starke Nerven und eine Portion Gelassenheit werden daher auch künftig unabdingbares Rüstzeug bleiben. Mit mehr als 30 Jahren Börsenerfahrung navigieren wir Sie mit dem Antizyklischen Börsenbrief zuverlässig durch diese turbulenten Zeiten.

Dabei beschränken wir uns in unseren Publikationen nicht allein auf die Finanzmärkte. Weitere Schwerpunkte unserer Betrachtungen bilden das politische Umfeld, sowie wichtige mediale Entwicklungen in Deutschland, Europa und global.

Alle drei Themenbereiche, Politik, Medien und Finanzindustrie bilden einen eng miteinander verwobenen Themenkomplex, den es in diesen bewegenden Zeiten kritisch zu beleuchten gilt.

Können Sie es sich leisten, auf einen solchen Börsenratgeber zu verzichten?

Entscheiden Sie selbst…

image_pdfPDFimage_printDrucken

Jetzt teilen!​

Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp

Die Kommentarfunktion wird nach zwei Wochen automatisch geschlossen.