Kursziel 30.000: Super-Bullenmarkt beim Kupfer?

Eine historisch einzigartige Geldflut, negative Realzinsen und erodierendes Vertrauen der Menschen in Papiergeld sind ein brisantes Gemisch für alle Rohstoff-Anlagen...
Andreas Hoose

Andreas Hoose

Das auf Rohstoffe spezialisierte Wall-Street-Investmenthaus Goehring & Rozencwajg Associates, prognostizierte jüngst einen Kupferpreis von mehr als 30.000 US-Dollar je Tonne. Nach Ansicht der Experten sind die Fundamentaldaten heute sogar noch viel versprechender als beim Bullenmarkt zwischen 2001 und 2011. Seinerzeit kletterten die Kupfernotierungen von 0,60 US-Dollar auf 4,62 US-Dollar je Pfund:

„Es würde uns nicht überraschen, wenn die Kupferpreise erneut um mindestens das Siebenfache steigen würden, bevor dieser Bullenmarkt zu Ende ist.  Wenn wir von einem Preis von 1,95 US-Dollar ausgehen, erwarten wir, dass die Kupferpreise bis zum Ende dieses Jahrzehnts einen Höchststand von 15 US-Dollar pro Pfund erreichen könnten.“

Bei ihrer Prognose konzentrieren sich die Analysten auf die immer weiter ausdünnende Angebotsseite. Zahlreiche Kupfer-Vorkommen seien mittlerweile erschöpft. Dieser Aspekt werde in der Branche jedoch kaum beachtet.

Die Fähigkeit der Kupferindustrie, ihre Reservebasis zu erhöhen, indem sie den Cut-off-Grad senkt, nähere sich nach Ansicht der Analysten ihrem Ende, unabhängig davon, wie hoch die Kupferpreise steigen.

Hier die englischsprachige Analyse…

Die Kupfernotierungen gehen durch die Decke…

Zur Einordnung: Seit Mitte März vergangenen Jahres sind die Kupferpreise von 1,98 US-Dollar bis auf rund 4,85 US-Dollar je Pfund gestiegen, das entspricht rund 10.000 US-Dollar je Tonne. Die Grafik oben zeigt die erstaunliche Entwicklung. Die Aktienkurse einiger Kupferproduzenten haben sich in dieser Zeit vervielfacht. Unser Spitzenreiter aus dem Sektor liegt derzeit rund 500 Prozent vorne.

Aber warum steigen die Kupferpreise seit einigen Monaten überhaupt so exorbitant an? Geht es der Weltwirtschaft womöglich viel besser als viele Experten glauben? Wird also viel Kupfer verbraucht, weil die Wirtschaft brummt? Oder liegen die Gründe für die Kupfer-Hausse ganz woanders? Sehen wir hier womöglich den Vorboten für einen beschleunigten Verfall der Papierwährungen?

Was die Einschätzung der Analysten für den Kupfermarkt bedeuten könnte und wo wir die wahren Gründe für die Hausse sehen, das erläutern wir in der kommenden Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs…

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