Bundestagswahl 2021: Ein Kommentar von Horst Seehofer…

Aus aktuellem Anlass ein paar Erinnerungen an einen seltenen Moment der Wahrheit...
Andreas Hoose

Andreas Hoose

Nein, das folgende Zitat stammt natürlich nicht vom Abend des 26. September 2021. In einer seltenen medialen Sternstunde war dem amtierenden Bundesinnenminister Horst Seehofer schon vor gut elf Jahren einmal die Wahrheit herausgerutscht.

Zu Gast bei Markus Barwasser alias „Erwin Pelzig“ zementierte Seehofer im Mai 2010 in der ARD eine Aussage, die heute aktueller ist als jemals zuvor.

Seehofer sagte:

„Es ist so wie Sie sagen: Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt – und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden!“

Ab Minute 4:40 in der folgenden Aufzeichnung des Beitrages.

Das Raunen im Publikum angesichts dieser bemerkenswerten Feststellung, lässt darauf schließen, dass es da einigen gerade die Schuhe ausgezogen hatte.

Das ist verständlich, denn die Aussage Seehofers ist folgendermaßen zu übersetzen:

Wer sich im Jahr 2010 an einer so genannten „demokratischen Wahl“ beteiligte, der hatte damit seinen Wählerwillen und die Durchsetzung seiner Interessen offenbar an Hintergrundkräfte abgetreten, die er nicht kannte, und von denen er nicht wusste, was sie im Schilde führten.

Als Demokrat möchte man so etwas natürlich nicht hören. Denn wo kommen wir denn da hin, wenn einfach über die Köpfe der Menschen hinweg Politik gemacht wird? Noch dazu von Leuten, die nicht gewählt worden sind!

Sie meinen, das gilt heute nicht mehr, weil seither gut elf Jahre ins Land sind? Möglicherweise haben Sie recht.

Denkt man nämlich an die Machenschaften eines Klaus Schwab und dessen Milliardärszirkel „World Economic Forum“, dann könnte es heute noch weitaus schlimmer sein als damals…

Nachtrag:

Würden wir in einer Demokratie leben, dann wäre es eine Selbstverständlichkeit, wenn nach dem Ergebnis der Bundestagswahl vom 26. September 2021 jetzt auch alle bürgerlich-konservativen Kräfte ein mögliches Bündnis sondieren würden. Denn „aufgemerkt“, um bei Erwin Pelzig zu bleiben:

Unter Einbeziehung des 2,5prozentigen Stimmenanteils der Freien Wähler verfügen die bürgerlichen Parteien im Lande über eine klare Mehrheit. Dass dieses Wählervotum konsequent ignoriert wird, und zwar von Alt-Parteien und Medien gleichermaßen, zeigt eindrucksvoll, was von dem ganzen Demokratie-Spektakel zu halten ist…

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