Im Porträt: Andreas Hoose…

Die wahren Schätze sind dort zu finden, wo die anderen nicht sind“

Hallo, Moin-Moin und Grüß Gott,

ich freue mich sehr, dass Sie in diesen turbulenten Zeiten meine Seite gefunden haben!

Sie interessieren sich für die Börse, diese „launische Diva“, die den Anlegern so gern eine lange Nase macht? Und Sie wundern sich, warum so viele Anleger dort zu nichts kommen? Das liegt unter anderem daran, dass nur die wenigsten Börsianer eine der wichtigsten Regeln verstanden haben – und auch in der Lage sind, diese Regel in die Praxis umzusetzen:

Auf dem rutschigen Börsenparkett kommt man am besten zurecht, wenn man das genaue Gegenteil von dem macht, was alle anderen tun.

Interessanterweise ist das im „wirklichen Leben“ ja ganz ähnlich: Wenn alle zur gleichen Zeit in den Urlaub fahren, oder für einen Tagesausflug ans Meer oder in die Berge, nur als Beispiel, dann bleibt man am besten zu Hause und macht es sich auf dem Balkon gemütlich. Herrlich, diese Ruhe!

Auf dem Bild oben sehen Sie mich übrigens bei einer Skitour auf dem Gipfel des Schafreuther. Dort treffen Sie mich deshalb bevorzugt wochentags oder bei widrigen Bedingungen. Eben genau dann, wenn „nix los“ ist und man die grandiose Aussicht in aller Stille erleben kann…

Das Gipfelkreuz steht auf 2.102 Metern Höhe. Es ist der höchste Punkt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Region am Rand der oberbayerischen Alpen zählt zweifellos zu den schönsten und landschaftlich spektakulärsten in ganz Deutschland. In Ulm geboren, in München aufgewachsen, in Bayreuth die interessante Kombination aus BWL und Sport studiert und im schönen Allgäu mit den Geheimnissen des Journalismus vertraut gemacht, fühle ich mich heute in dieser Traumgegend „dahoam“…

Kommen wir damit zum eigentlichen Thema:

Die Geschichte zeigt, dasss man an der Börse gut daran tut, das genaue Gegenteil von dem zu machen, was die Medien hinausposaunen. Doch warum ist das so? 

Das liegt unter anderem daran, das sich die Masse so gut wie ausschließlich von der Berichterstattung in den Medien leiten lässt. Dies wiederum führt dazu, dass dort immer wieder Spekulationsblasen aufgepumpt werden, die früher oder später in sich zusammenfallen. Und zwar regelmäßig dann, wenn die Herde dort vollständig versammelt ist. Deshalb hält man sich von jenen Sektoren fern, die bei der Mehrheit der Anleger besonders beliebt sind. Auch die angeblich so erfolgreichen Trendfolgemodelle sind unsinnig, weil man damit zu einem Teil jener Herde wird, die an der Börse regelmäßig in ihr Verderben rennt. Stattdessen empfiehlt es sich, eigene Wege zu gehen…

Im Grunde geht es dabei um zwei Dinge:

 

Auch in der Politik bewährt sich diese Herangehensweise:

Wenn dort die überwiegende Mehrheit in die gleiche Richtung rennt, kann man sicher sein, dass da einiges ganz gewaltig schief läuft. Denken Sie dabei aber nicht nur an den Nationalsozialismus in Deutschland oder den Kommunismus in der ehemaligen Sowjetunion. Schauen Sie auch einmal aus dem Fenster. Was sehen Sie dort? Bis vor Kurzem konnten Sie darüber staunen, mit welcher Vehemenz die Masse gar nicht genug bekommen konnte von nachweislich unwirksamen und sogar schädlichen mRNA-Corona-Spritzen.

In jüngerer Zeit ist es ganz große Mode, im Schulterschluss mit der Regierung „gegen rechts“ zu sein. Man kann schon heute jede Wette eingehen, dass auch diese Hysterie in einer Sackgasse, womöglich gar in einer Katastrophe enden wird…

Äußerst lehrreich ist in dem Zusammenhang das schon im Jahr 1885 erschienene Buch „Psychologie der Massen“ von Gustave Le Bon. Der Autor zeigt, wie Massenbewegungen entstehen, welche psychologischen Muster dabei eine Rolle spielen und warum sie immer wieder auftauchen. Das Werk ist einer der vielleicht wertvollsten Börsenratgeber und überaus hilfreich auch bei der Beurteilung politischer Massenphänomene, wie sie auch in unseren Tagen immer wieder in Erscheinung treten.

Der folgende zeitlos lesenswerte Beitrag des Multipolar-Magazins ist geeignet, diese Aussagen näher zu erläutern…

Was die Börsen angeht, zeigt der Zeitraum vom legendären Oktober-Crash des Jahres 1929 bis zum schicksalshaften Börsenjahr 2020 mit dem größten Aktienmarkteinbruch seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre einen durchgängig erkennbaren roten Faden:

Ob Crash von 1987,  Asienkrise 1997, Russland-Pleite 1998, Internetblase 2000, Aktienmarktbaisse 2003, Finanz- und Immobilienkrise 2008 oder Aktienmarkteuphorie 2019 und Corona-Panik 2020 – IMMER war es richtig, das genaue Gegenteil von dem zu tun, was die Masse machte.

Und weil sich die Psychologie von Anlegern und Medienschaffenden nicht plötzlich um 180 Grad ändert, wird das auch in Zukunft so sein…

Machen Sie etwas daraus…

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