Editorial: Wenn Gold spricht, sollte man zuhören…  

Als ich um die Jahrtausendwende im Kollegenkreis prognostizierte, dass der Goldpreis für Jahrzehnte zur weltweit stärksten Anlageklasse aufsteigen würde, da erntete ich große Erheiterung…

Auf dem Höhepunkt der Internet-Euphorie konnte sich so gut wie niemand vorstellen, dass ein „langweiliger“ Vermögenswert mit einer mehrjährigen Baisse im Rücken derart überragend abschneiden könnte.  

Das Ergebnis: Seit dem Jahr 2000 hat sich der Goldpreis von 250 US-Dollar auf rund 3.800 US-Dollar je Feinunze in etwa ver15facht. Der S&P 500 hat sich in der gleichen Zeit nicht einmal verfünffacht. Ein kleiner aber feiner Unterschied. Wie er sich ausgewirkt hat, das sehen Sie nachfolgend. Unnötig zu erwähnen, dass die hellblaue Linie den Goldpreis abbildet:

Die entscheidende Frage ist aber: Wie konnte man schon vor 25 Jahren zu einer derart „absurden“ Prognose gelangen? Die Antwort ist banal: Wer sich die Mühe macht, hinter die Kulissen unseres ungedeckten Papiergeldsystems zu blicken, dem fällt es im Verlauf dieser Ochsentour irgendwann wie Schuppen von den Augen:

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich vor einem Vierteljahrhundert nächtelang zahlreiche Bücher und englischsprachige Internetseiten zu dem Thema durchgeackert habe, und eines Tages gar nicht anders konnte, als dem Goldpreis eine alles überragende Zukunft zu bescheinigen. Denn wer die Hintergründe dieses Schauspiels einmal verstanden hat, der steht fassungslos vor dem Spektakel, das jetzt an Intensität systembedingt immer weiter zunimmt. Der Ablauf folgt einem Drehbuch, das im System selbst angelegt ist:

Wenn ein Finanzsystem auf fortlaufendem Wachstum von Geld und Schulden basiert, dann kann das nur in einer Katastrophe enden. Gold, jenes Geld, dem die Menschen seit Jahrtausenden ihr Vertrauen schenken, wird dann zwangsläufig in unvorstellbare Höhen katapultiert. Doch der Höhepunkt dieser apokalyptischen Reise ist noch längst nicht erreicht…

Das wirklich Frappierende an dieser Geschichte ist aber: Die große Masse hat diese Zusammenhänge bis zum heutigen Tage nicht begriffen. Obwohl alle Informationen, die man zu dem Thema kennen sollte, über das Internet frei zugänglich sind, döst die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung rund um den Globus in der Geldsystemfrage immer noch ahnungslos vor sich hin – während das Gold nahezu täglich ein neues Allzeithoch erreicht…

Den Vogel könnten schon bald die Goldminenaktien abschießen: Dort scheinen sich gerade epochale Entwicklungen anzubahnen. Mehr dazu in der Oktober-Ausgabe

Unsere Empfehlung: Tun Sie Ihren Mitmenschen doch einen Gefallen, und weisen Sie gelegentlich auf diese Zusammenhänge hin. Das Gold erlangt ja gerade eine gewisse „Berühmtheit“, da kann man das Thema im Freundeskreis ruhig einmal ansprechen…

In der aktuellen Ausgabe beleuchten wir die Hintergründe der jüngsten Ereignisse und gehen der Frage nach, was der nächste Akt in diesem historischen Schauspiel sein könnte…

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