Das Bild des Jahres – und die Psychologie der Massen…

Wieder einmal sind nicht alle vollkommen verblödet. Aber fast alle...
Andreas Hoose

Andreas Hoose

Auch am vergangenen Wochenende hat sich die links-grüne Gutmenschenfraktion wieder untergehakt, um gemeinsam mit der Regierung ein „Zeichen zu setzen“. Gegen „rechts“ – natürlich.

Vielleicht sollte man sich bei nächster Gelegenheit einfach anschließen und diesen Herdentieren, Mitläufern und Gratismutigen den Spiegel vors Gesicht halten. Das folgende Plakat, an der richtigen Stelle platziert, würde bei den 1933-Wiederkehrern bestimmt für große Heiterkeit sorgen:

August Landmesser auf einer Veranstaltung der NSDAP im Jahr 1936.  Faszinierend, wie sich die Geschichte wiederholt – und wie die Herde immer wieder kopflos aber konsequent in die falsche Richtung rennt…

Die Politiker wissen das natürlich. Und sie wissen auch, wie leicht sich die Masse mit Hilfe der Medien manipulieren und steuern lässt.

Deshalb nutzen sie diese Mechanismen sehr geschickt zu ihrem eigenen Vorteil. Etwa um die Bevölkerung gegen Minderheiten aufzuwiegeln. Zum Beispiel gegen „Rechte“. Auch andere Gruppen können ins Visier geraten. Juden etwa. Gerade so, wie es der jeweiligen Regierung ins Konzept passt.

An der Börse ist es übrigens ganz ähnlich. Auch dort wirken die Mechanismen der Massenpsychologie: Derzeit ist die Mehrheit fest davon überzeugt, mit Investments in Dax- oder Dow Jones-Titel reich zu werden.

Zu Höchstkursen versteht sich…

Hier wie dort gilt daher: Die Herde ist und bleibt eine Ansammlung von hirnlosen Volltrotteln…

Wer mehr über dieses erstaunliche und zeitlos gültige Phänomen erfahren möchte, der könnte ja mal hier reinblättern. Erschienen im Jahr 1895 – und aktueller denn je:

„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, in Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

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