Frank Böer: „Vom Schreibtisch in die Wildnis…“

"Sind eigentlich alle völlig verrückt geworden? Ich will hier weg!" So denken mittlerweile immer mehr Menschen. Manche tun das dann auch und wandern aus. Ein Leser berichtet von seinen Erfahrungen...
Andreas Hoose

Andreas Hoose

Sind wir auf dem Weg in eine Corona-Diktatur? Werden schon bald Zwangsimpfungen verordnet? Welche Freiheiten wollen uns die Politiker sonst noch nehmen? Und was kommt da wohl noch alles? Diese und weitere Fragen beschäftigen immer mehr Menschen, nicht nur in Deutschland.

Der Gedanke, eine neue Heimat zu suchen und auszuwandern, wird da für viele immer drängender. Mit der August-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs starten wir deshalb im Rahmen unseres Krisentickers eine eigene Rubrik zum Thema Auswandern. Diesmal kommt darin unser Leser Frank Böer zu Wort, dem wir besonders danken für den Hinweis auf sein Burns-Lodge-Projekt in Nova Scotia und seinen Youtube-Kanal für Kanada-Auswanderer:

Ausgewandert von Oberbayern nach Kanada: Uta und Frank Böer berichten von Ihren Erfahrungen…

Vor gut zwei Jahren ist unser Leser zusammen mit seiner Frau Uta von Oberbayern nach Neuschottland an der kanadischen Ostküste ausgewandert. In drei Videoclips berichten Frank und Uta Böer von ihren Erfahrungen. Zu den Inhalten der Beiträge schreibt Böer selbst:

„Wir haben darin unseren Weg hier in Atlantic Canada nicht nur mit allgemeinen Videos über unser Leben begleitet, sondern ausdrücklich – zusammengefasst auf der Startseite in der Playlist „Vom Schreibtisch in die Wildnis – auch über unsere „Lessons Learned“ berichtet.

Die neue Heimat unserer Leser Frank und Uta Böer auf Cape Breton Island, Nova Scotia, Kanada…

Besonders diese Clips kommen super an, weil sie einerseits auf ein großes Interesse/Informationsbedürfnis aufsetzen, wir den Leuten (im Gegensatz zu anderen) aber eben definitiv NICHT nur von der Sonnenseite erzählen, sondern differenziert, offen und in Klartext über das Berichten, was einen hier wirklich (!) erwartet.

Fazit: Auswandern kann eine tolle Sache sein. In jedem (!) Fall aber ist es in aller Regel ein verdammt harter Ritt, für den man besser Reiten gelernt hat – und zwar vorher“.

Teil 1 bilanziert die ersten acht Wochen nach dem Umzug in die neue Heimat.

Im zweiten Teil wird deutlich, dass es Bürokraten und wiehernde Amtsschimmel nicht nur in Deutschland gibt. Frank Böer spricht vom „Umgang mit der B-Seite der kanadischen Mentalität“.

Im dritten und letzten Teil schließlich ziehen die Auswanderer nach gut zwei Jahren eine Zwischenbilanz ihres Kanada-Abenteuers…

Unterm Strich macht die Trilogie deutlich, dass so ein Schritt bestens vorbereitet sein will, denn das Überraschungspotential ist auch dann noch gewaltig. Und: Eine besondere Herausforderung besteht offenbar darin, das soziale Netzwerk aufzubauen, das in Krisenzeiten unverzichtbar ist.

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis an alle Leserinnen und Leser: Wenn Sie ähnliche oder auch ganz andere Erfahrungen gemacht haben, wie Frank und Uta Böer, dann schreiben Sie uns an info@antizyklischer-boersenbrief.de.

Wir geben Ihre Ratschläge und Ideen gerne an alle Leser weiter!

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4 Antworten

  1. Hallo an alle,
    auf Frank und Uta bin ich vor etwa 1 Jahr schon gestoßen und stellte dabei fest, dass ihre Lodge nur etwa 15km von meinem Haus entfernt ist! So klein ist die Welt, dass ich nun feststellen darf, dass wir praktisch über den ABB eine weitere Verbindung haben.
    Meine Erfahrung betreffs der Mentalität der Kanadier auf Cape Breton Island ist die – in der Mehrzahl liebe und einfache Menschen. Lediglich das Geschäftsgebahren ist halt typisch nordamerikanisch – man will viel geld verdienen, weil alles was kostet.
    Wenn man aber abgeschieden und in Ruhe leben möchte, so ist dies dort sehr gut möglich und kontaktfreudig sind die meisten Kanadier dort ohnehin.

    Grüße an Uta und Frank
    Karsten (Evans Island)

  2. Ich habe die Adresse vieler Deutscher, die ihre Grundstücke auf der gleichen kleinen Insel (2km²), auf der mein Haus steht, haben und die verkaufen wollen. Wer also tatsächlich Kanada sich aussucht, kann sich gern mal bei mir melden. Liegt alles etwa 15km von Uta und Frank entfernt. Es gibt dort schon 13 Häuser (auf insgesamt 131 Bauplätzen) – 12 von Deutschen und eines von Kanadiern. Man kann auch ein Grundstück erwerben von einer Deutschen, die in St. Peters (die nächstgelegene größere (3000 Einwohner) Ortschaft mit allen Einkaufsgelegenheiten) wohnt.

    1. Das wäre ja interessant zu wissen, warum da offenbar viele ihre Häuser verkaufen wollen…gibt es da nähere Infos?

      1. Die wollen die unbebauten Grundstücke verkaufen. Eine Frau hat sich entschieden, nach Mittelamerika (Mexiko, Nikaragua, Honduras usw.) auszuwandern. Andere haben festgestellt, dass sie überhaupt nicht genug Geld haben, sich ein haus zu errichten usw.
        Bei den meisten ist es wohl die Erkenntnis, dass das Auswandern nicht so easy ist, wie ihnen mal erzählt wurde.

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