Editorial: Die Angstmacher…

Das Corona-Panikorchester läuft zur Höchstform auf. Ein Aufruf zum Selberdenken...
Andreas Hoose

Andreas Hoose

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie die Neue Zürcher Zeitung jüngst auf ihrer Internetseite festgestellt hat, gibt es abseits der Corona-Pandemie diverse globale „Seuchen“, die allesamt weitaus mehr Opfer fordern als dieses scheinbar alles beherrschende Virus.

So seien weltweit knapp acht Prozent aller Todesfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Neun Prozent der Menschen würden an den Folgen des Tabakkonsums sterben. Und etwa zehn Prozent der Todesfälle seien in Europa dem Übergewicht geschuldet. In den USA sterben daran bis zu 15 Prozent.

Flapsig formuliert stirbt also rund ein Drittel der Menschheit an Fressen, Saufen und Party machen und Faulenzen…

Da fragt man sich: Wo bleibt eigentlich der politisch-mediale Aufschrei, um daran irgendetwas zu verändern? Wann erleben wir abendfüllende Sondersendungen in ARD und ZDF oder lebhafte Diskussionsrunden bei Sandra Maischberger und Anne Will zu der Frage, wie gefährlich das Rauchen ist, wie wir unser Immunsystem stärken können oder welche Auswirkungen Bewegungsmangel auf unsere Gesundheit hat?

Nichts dergleichen. Stattdessen wird tagaus tagein eine Pandemie durchs Dorf gejagt, die verglichen mit den wahren Seuchen unserer Zeit ein lächerlich geringes Problem darstellt, jedenfalls gemessen an der Zahl der dadurch verursachten Todesfälle.

Weil ich diese Diskrepanz in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung bei den verschiedensten Themen schon lange vor Corona als abstoßend empfunden habe, verfolge ich frühere abendliche Pflichtsendungen wie das heute-journal des ZDF oder die ARD-Tagesthemen schon lange nicht mehr. Auch den Spiegel oder die Süddeutsche Zeitung lese ich höchstens am Kiosk im Vorbeigehen. Also quasi dann, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Meiner Gesundheit hat das offenbar nicht geschadet, denn ich fühle mich pudelwohl.

In jüngster Zeit bin ich allerdings auch dazu übergegangen, alternative Informationskanäle wie den Messenger-Dienst Telegram oder die vielen alternativen Medien immer weniger zu beachten.

Mein Eindruck ist, dass beide Seiten in diesen Tagen auf ihre Weise eine Form von Panik verbreiten. Bei den „Öffentlich-Rechtlichen“ geht es offenbar darum, die Menschen in einer Art Corona-Dauerangstschleife gefangen zu halten.

Viele Freie Medien verdienen ihr Geld dagegen ganz offensichtlich damit, Angst und Panik vor den möglichen Folgen einer Impfung zu schüren oder das Gespenst eines „Großen Reset“ an die Wand zu malen.

Angst, Angst, Angst, das scheint hüben wie drüben die alles beherrschende Triebfeder der Berichterstattung zu sein.

Um das klar zu sagen: Natürlich werde ich mich nicht impfen lassen. Solange niemand weiß, welche langfristigen Folgen eine Impfung haben könnte, ist das Thema für mich erledigt. Einige Aspekte, die bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein könnten, sind hier nachzulesen.

Und „Großer Reset“! Abschaffung des Privateigentums und Enteignung aller Besitzenden! Meine Güte. Geht´s nicht eine Nummer kleiner? Ich habe den Eindruck, dass es sich auch bei dieser „Vision“ um eines jener sozialistischen Hirngespinste handelt, das so enden wird, wir alle seine Vorgänger: Auf der Müllhalde der Geschichte….

Doch was mich wirklich erschüttert, das ist die Art und Weise, wie wir von allen Seiten mit diesen Themen bombardiert werden.

Anstatt meine Zeit vor dem Bildschirm mit diversen „Corona-Sondersendungen“ zu verplempern, oder mir die Dystopien eines Klaus Schwab anzuhören, kümmere ich mich daher lieber um meine Familie, kontaktiere regelmäßig meine Freunde und bemühe mich um ein angenehmes Verhältnis zu den Nachbarn.

Wenn es mir dann noch gelingt, Ihnen allen eine informative und anregende Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs in Ihr E-Mail-Postfach zu senden, dann habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten alles getan, um den Tag angstfrei und entspannt mit einer kleinen Runde auf dem Fahrrad zu beschließen.

Was will man eigentlich mehr?

Mit herzlichen Grüßen aus Oberbayern,

Ihr Andreas Hoose

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